Make vs. Zapier – was lohnt sich für Schweizer KMU?
Wenn du dich mit K.I.-Automatisierung beschäftigst, stösst du fast immer auf zwei Namen: Make und Zapier. Beide verbinden deine Apps und automatisieren Routineaufgaben – aber sie unterscheiden sich deutlich bei Preis, Bedienung und Einsatzgebiet. Wir zeigen dir, welches Tool für dein Schweizer KMU besser passt.Was machen Make und Zapier überhaupt?Beide Tools verbinden verschiedene Apps (z. B. dein E-Mail-Programm, dein CRM, deine Buchhaltung) miteinander, damit Daten automatisch fliessen – ohne dass du sie von Hand übertragen musst. Beispiel: Ein neuer Kundenauftrag in deinem Online-Shop erstellt automatisch eine Rechnung und schickt eine Bestätigungsmail.Make – der visuelle BaukastenMake arbeitet mit einer übersichtlichen, visuellen Oberfläche, auf der du Abläufe wie ein Flussdiagramm aufbaust.Vorteile:Günstiger als Zapier bei vergleichbarem Funktionsumfang. Sehr flexibel für komplexere Abläufe mit mehreren Verzweigungen. Über 1'500 Integrationen.Nachteile:Etwas steilere Lernkurve am Anfang. Wenig direkter Support bei den günstigeren Plänen.Preise (Stand Juni 2026, ca. in CHF):Kostenlos: 1'000 Operationen/Monat. Core: ca. CHF 11.–/Monat. Pro: ca. CHF 19.–/Monat. Teams: ca. CHF 34.–/Monat.Zapier – der PlatzhirschZapier ist das bekannteste Automatisierungstool mit dem grössten Angebot an unterstützten Apps.Vorteile:Einfachste Bedienung, ideal für Einsteiger. Über 8'000 Integrationen – fast jede App wird unterstützt. Sehr guter Support ab dem Professional-Plan.Nachteile:Wird bei höherem Nutzungsvolumen schnell teurer. Der kostenlose Plan reicht für den echten Geschäftsbetrieb kaum aus (nur 100 Aufgaben/Monat).Preise (Stand Juni 2026, ca. in CHF):Kostenlos: 100 Aufgaben/Monat. Starter: ca. CHF 18.–/Monat (jährlich abgerechnet). Professional: ca. CHF 45.–/Monat (jährlich abgerechnet). Team: ca. CHF 63.–/Monat (jährlich abgerechnet).Was lohnt sich für dich?Willst du einfach nur testen, ob Automatisierung etwas für dich ist? Dann ist Zapier der einfachste Einstieg.Hast du ein kleines Budget und brauchst trotzdem mehrere Automatisierungsschritte? Dann ist Make günstiger bei mehr Funktionen.Nutzt du sehr spezielle oder seltene Apps? Dann hat Zapier die grössere Auswahl an Integrationen.Brauchst du komplexe Abläufe mit Verzweigungen und Bedingungen? Dann ist Make übersichtlicher bei Komplexität.Unser FazitFür die meisten kleinen Schweizer Unternehmen, die zum ersten Mal automatisieren wollen, lohnt sich der Einstieg über Zapier wegen der einfachen Bedienung. Wer mit dem Budget genauer rechnen muss und bereit ist, sich kurz einzuarbeiten, kommt mit Make günstiger weg.Hinweis: Dieser Artikel enthält teilweise Affiliate-Links. Mehr dazu auf unserer Seite "Wie wir vergleichen".